MACH MIT! Probenbeginn 17.7.19 17:30 Uhr

Für dich haben wir noch einen Platz frei!

Egal ob Flöte, Fanfare, Trommel oder Mallets – das alles kannst du bei uns lernen, neue Freunde findem und in der Gruppe musikalisch begeistern.

1. Probe am 17.7.2019 um 17:40 Uhr im Proberaum.

Komm einfach vorbei und probier es aus!

Mach mit!

Wir freuen uns auf dich!

(Weitere Infos unter info@spielmannszug-hofheim.com)

Silber- und Goldregen für Hofheimer Spielmannsflöten

Hofheimer Spielleute sind stolz auf die Erfolge ihrer Flötistinnen bei den Leistungsprüfungen des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB)

Was bei Blasorchestern längst Gang und Gäbe ist, ist bei den Spielleuten im NBMB doch eher eine Seltenheit – die Teilnahme an den so genannten D-Prüfungen – den Musikerleistungsprüfungen. Diese reichen von D1 Bronze bis D3 in Gold für die Instrumentalisten. Mit diesen Lehrgängen werden die Musiker geschult und können sich auf ihrem Instrument weiterentwickeln.

In diesem Jahr nahmen drei junge Flötistinnen des Fanfaren- und Spielmannszug Hofheim als einzige Spielmannsflöten bei den Musikerleistungsprüfungen D2 (Silber) und D3 (Gold) des NBMB teil. In vielen Wochen harter  Vorbereitung in Theorie, Praxis und Gehörbildung steigerten sie merklich ihre musikalischen Fähigkeiten und tragen damit auch einen Teil zur Qualitätssteigerung des Fanfaren- und Spielmannszug Hofheim teil.

Erfolgreich bestandene Leistungsprüfungen v.l. Selina Hauck (D3 – Gold), Hanna Nicklaus (D2 – Silber), Katharina Pendic (D3 – Gold)

Die Prüflinge wurden in vereinsinternen Einheiten und den Vorbereitungskursen des NBMB geschult. Sie lernten, je nach Schwierigkeitsgrad, einiges über die Musikgeschichte, Harmonielehre  und Musiktheorie. Ebenso mussten sie verschiedene Intervalle erkennen und sogar Melodie- und Rhythmusdiktate schreiben. Bei der praktischen Prüfung kam es vor allem auf die Spielfähigkeit der Musiker an. In einigen Pflichtstücken, Etüden und Tonleitern sowie einem gewählten Selbstwahlstück stellten sie der Jury bei der Prüfung ihre Technik, Interpretation und Ausdruck auf dem Instrument unter Beweis. Ebenso erstaunten ihre Dozenten nicht schlecht, als sie feststellten, dass man aus der Spielmannsflöte auch liebliche Töne und nicht nur Märsche heraus zaubern kann.

Hanna Nicklaus stellte sich bereits im Frühjahr in Zeil der Jury zur D2 – Silberprüfung  und bestand diese mit gutem Erfolg und erhielt viel Lob ihrer Dozenten. Im Sommer hingegen mussten sich Selina Hauck und Katharina Pendic erst einmal für die Goldwoche bei einem Zulassungsspiel qualifizieren. Danach hieß es für die beiden hart arbeiten und viel lernen. Das Goldabzeichen in der D3 Prüfung ist die höchste Auszeichnung die im Laienmusizieren am Instrument erlangt werden kann. Beide schlossen die Prüfung erfolgreich in der Musikakademie in Hammelburg ab und freuen sich über ihr Ergebnis.

Der musikalische Leiter der Spielleute, Rainer Stark, ist stolz auf die Leistung der drei jungen Flötistinnen und beglückwünscht sie für ihren Erfolg. „Man merkt richtig den Fortschritt, den ihr auf dem Instrument gemacht habt“, bekundet Stark und freut sich über die gesteigerte Qualität in seinem Klangkörper.


Bericht: Silke Johanni
Bild: Dominic Johanni

Spielleutemusik küsst Symphonische Blasmusik

Spielleutemusik küsst Symphonische Blasmusik –
Ein Konzert in Freundschaft vereint

Ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art bescherte am vergangenen Samstag der Fanfaren- und Spielmannszug Hofheim mit seinem Konzert „Friends in concert“ über 200 Konzertbesuchern.

Das Band der Freundschaft mit der Heimatkapelle Michelau wurde bereits vor 60 Jahren geknüpft, so ist es nicht verwunderlich, dass beide Klangkörper sich in diesem Konzert gemeinsam als gleichwertige Orchester auf der Bühne präsentieren. Fast 90 Musiker beschallten den voll besetzten Saal und bescherten dem Publikum einen kurzweiligen unvergesslichen Abend mit unterschiedlichen Melodien. Von traditionellen Märschen über berühmte Filmmusiken, bekannte Arrangements und Originalkompositionen zogen die beiden Orchester die Zuschauer in ihren Bann. Oberstleutnant a.D. Jürgen Bereiter führte wortgewandt durch das Programm und versprach schon zu Beginn der Veranstaltung viele Sternschnuppenmomente.

Spielleutemusik küsst symphonische Blasmusik – Das zeigten beide Klangkörper in den gemeinsamen Stücken. Mit dem fulminanten Orchestersound bringen sie das Auditorium mit dem Highlight des Abends zum Staunen. Mit den Kompositionen„A la mi Presente“ und „Musica Piccola“ überraschten sie geformt zu einem großen Orchester unter der Leitung von Rainer Stark und Marco Wolf das Publikum.

Von den Michelauern hörte man unter der Leitung von Marco und Madeleine Wolf u.a. die symphonischen Stücke „Hindenburg – In Gedenken an Lakhurst 1937“, Fate oft he Gods“ und Melodien aus „Der Glöckner von Notre Dame“. Mit dem Werk „Xylo Classics“, in dem Melodien aus der Oper Carmen arrangiert wurden, begeisterte die Heimatkapelle mit Mario Heilmann als Solist optisch und akustisch am Xylophon.

Die Hofheimer hingegen zeigten, dass sie nicht nur Marschmusik im Programm haben. Ihr musikalischen Können als Spielleuteorchester zeigten sie u.a. bei den Stücken „Kurpfälzer Jagdgeschichten“, „Pirates oft he Caribbean“ und „Lima Express“ zeigten ihr musikalisches Können als Spielleuteorchester. Mit einem „China Marsch“ erinnerten sie mit Asiatischen Harmonien und Klängen sowie Erinnerungsfotos auf der Leinwand an ihren Auftritt in Shanghai und zauberten so einen weiteren Sternschnuppenmoment.

Als Gesangssolistin berührte Yvonne Herrmann die Zuschauer mit ihrer Stimme und wurde von Marco Wolf am Klavier begleitet und löste mit den Stücken „Ich gehör nur mir“ aus dem Musical Elisabeth und „You raise me up“ romantische Gefühle bei den Anwesenden aus.

Den Abend schlossen die Musiker gemeinsam nach zwei Zugaben mit dem Werk „Highland Cathedral“ im wuchtigen Orchestersound und berührten so noch einmal das euphorische Publikum.

 

Bericht: Silke Johanni

Bilder: Chantal Braun

Buxtehude Musikfest

Besuch bei unseren Freunden den Buxtehuder Musikzügen zum Jubiläum

Der Fanfaren- und Spielmannszug Hofheim reiste vom 20.-22. Mai 2011 zu seinen langjährigen Freunden nach Buxtehude, die zu ihrem 60 jährigen Bestehen zu einem großen Musikfest einluden. Spielmannszüge, Fanfarenzüge, Showbands und Marchingbands aus ganz Deutschland sind angereist um dem Geburtstagskind musikalisch zu gratulieren.

Am Freitagabend wurden die Hofheimer Spielleute von ihren Buxtehuder Freunden herzlich empfangen und feierten auf dem Festgelände ein Freundschaftstreffen bei dem sie alte Bekanntschaften pflegen und neue Freundschaften schließen konnten. Auch die jüngste Generation der Hofheimer fühlte sich sofort wohl und lernte neue Freunde kennen.

Bereits am Samstagvormittag ging es für den Hofheimer Klangkörper musikalisch zur Sache. Auf dem Programm stand eine kleine Marschparade durch die Buxtehuder Altstadt mit kurzem Standkonzert vor dem Rathaus um die Bevölkerung auf das Musikfest aufmerksam zu machen. Anschließend gaben die Spielleute aus Hofheim noch ein kurzes Standkonzert
auf dem Schafmarkt. Die Norddeutschen hörten begeistert zu und spendeten viel Beifall.

Kurzfristig mussten die Hofheimer Spielleute am Nachmittag für den Abend noch ein kleines Showprogramm einstudieren und bauten verschiedene Elemente ein.  Am Abend marschierten alle Teilnehmer nach norddeutscher Art im Stadion ein um sich kurz zu präsentieren. Anschließend fanden die verschiedenen Shows der einzelnen Vereine und der Wettkampf im Showprogramm der Show- und Marchingbands statt. Der Fanfaren und Spielmannszug Hofheim startete außer Konkurrenz und zeigte als zweiter sein kurzfristig einstudiertes Programm. Sie marschierten auf und formatierten sich in bekannten Figuren, aber eine Überraschung hatten die Hofheimer Spielleute wieder einmal eingebaut. Nicht nur drei Fahnenschwinger zeigten die neue Sparte des Vereins, sondern auch ein junger Fanfarenspieler fuhr auf dem Einrad auf dem Platz seine Runden während er einen Marsch blies. Gleichzeitig warfen die Fahnenschwinger ihre Fahnen über den fahrenden Musiker. Beim Publikum kam die Show der Hofheimer richtig gut an und sie spendeten sehr viel Beifall bei Standing Ovations. Anschließend konnten die Hofheimer Spielleute die Shows der anderen Bands bewundern. In dieser Art und Weise sind die Shows etwas Neues für sie gewesen und so waren vor allem die jüngeren Hofheimer Spielleute begeistert von dem was dargeboten war. Am besten gefallen hat der Fanfarenzug aus Berlin, der in seiner Show mit Regenschirmen tanzte und sogar einen Boxkampf aufführte. Mit dieser Show gewannen sie auch den Wettkampf im Showprogramm.
Ein weiteres Highlight begeisterte alle Anwesenden. Ein Jugendspielmannszug mit Spielleuten aus Rödemis, deren Durchschnittsalter bei 12 liegt. Angefangen von der Stabführerin bis über die einzelnen Musiker. Sie haben im Sturm das Herz aller Zuschauer und Teilnehmer gewonnen.

Am Sonntag hieß es noch einmal Aufstellung nehmen für einen  Sternmarsch durch Buxtehude zum Stadion. In Dreierblocks eingeteilt spielten die verschiedenen Gruppen abwechselnd ihre Märsche. Am Stadion angekommen marschierten wieder alle Vereine auf dem Platz ein um sich noch einmal zu präsentieren. Nun wurde von den anwesenden Vereinen die Glückwünsche und Geschenke an den Vorstand der Buxtehuder Musikzüge übergeben. Die Vorstände des Fanfaren- und Spielmannszuges Hofheim überreichen als Geschenk eine gewidmete Uhr, gebaut aus einer alten Trommel, worüber sich die Buxtehuder Freunde richtig freuten. Anschließend fand der Musikerwettstreit in den Kategorien Marsch und Konzert statt, an denen auch die Hofheimer Spielleute teilnahmen. Sie starteten gleich als erstes in der Kategorie Marsch. Konzentriert stellten sie sich der Jury und der sehr starken Konkurrenz. Wie immer marschierten die Hofheimer gekonnt den Parcour und ernteten regelrecht großen Beifall der Zuschauer. Die starke Konkurrenz bestand hauptsächlich aus Show- und Marchingbands, die das ganze Jahr nichts anderes machen als Marschieren und dabei eine Show abzuliefern.

In der Kategorie Konzert startete der Hofheimer Klangkörper auch als erstes und gab hochkonzentriert sein Bestes. Selbst der  aufkommende starke Wind und Regen lies sie nicht ihre Konzentration unterbrechen. So ernteten sie auch hier wieder großen Beifall und bekamen von der Jury ein Lob. „Es war ein Genuss euch zuhören zu dürfen!“ meinte einer der Juroren beim Abmarsch der Spielleute. Die Konkurrenz konnten sie leider nicht mehr begutachten. Denn kurz darauf mussten sich die Hofheimer auch schon wieder von ihren Freunden aus dem Norden verabschieden und die Heimreise antreten. Deshalb konnten die Hofheimer Spielleute die Siegerehrung nur per Telefon mit erleben. Sie erzielten in der Kategorie Marsch den 11. Platz von 14 Teilnehmern. Ihr Stabführer Rainer Stark wurde in dieser Kategorie auf Platz 7 der 14 Stabführern gewählt. In der Kategorie Konzert erreichten die Hofheimer einen 5. Platz von 8 Teilnehmern. Ihr Dirigent Rainer Stark wurde in dieser Kategorie mit dem 6. Platz ausgezeichnet. Die Hofheimer Spielleute sind froh, trotz der starken Konkurrenz im Norden so gut abgeschnitten zu haben und freuen sich heute schon auf ein Wiedersehen mit ihren Freunden aus dem Norden.


Bericht: Silke Johanni