Spielleutemusik küsst Symphonische Blasmusik –
Ein Konzert in Freundschaft vereint
Ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art bescherte am vergangenen Samstag der Fanfaren- und Spielmannszug Hofheim mit seinem Konzert „Friends in concert“ über 200 Konzertbesuchern.
Das Band der Freundschaft mit der Heimatkapelle Michelau wurde bereits vor 60 Jahren geknüpft, so ist es nicht verwunderlich, dass beide Klangkörper sich in diesem Konzert gemein
sam als gleichwertige Orchester auf der Bühne präsentieren. Fast 90 Musiker beschallten den voll besetzten Saal und bescherten dem Publikum einen kurzweiligen unvergesslichen Abend mit unterschiedlichen Melodien. Von traditionellen Märschen über berühmte Filmmusiken, bekannte Arrangements und Originalkompositionen zogen die beiden Orchester die Zuschauer in ihren Bann. Oberstleutnant a.D. Jürgen Bereiter führte wortgewandt durch das Programm und versprach schon zu Beginn der Veranstaltung viele Sternschnuppenmomente.
Spielleutemusik küsst symphonische Blasmusik – Das zeigten beide Klangkörper in den gemeinsamen Stücken. Mit dem fulminanten Orchestersound bringen sie das Auditorium mit dem Highlight des Abends zum Staunen. Mit den Kompositionen„A la mi Presente“ und „Musica Piccola“ überraschten sie geformt zu einem großen Orchester unter der Leitung von Rainer Stark und Marco Wolf das Publikum.
Von den Michelauern hörte man unter der Leitung von Marco und Madeleine Wolf u.a. die symphonischen Stücke „Hindenburg – In Gedenken an Lakhurst 1937“, Fate oft he Gods“ und Melodien aus „Der Glöckner von Notre Dame“. Mit dem Werk „Xylo Classics“, in dem Melodien aus der Oper Carmen arrangiert wurden, begeisterte die Heimatkapelle mit Mario Heilmann als Solist optisch und akustisch am Xylophon.
Die Hofheimer hingegen zeigten, dass sie nicht nur Marschmusik im Programm haben. Ihr musikalischen Können als Spielleuteorchester zeigten sie u.a. bei den Stücken „Kurpfälzer Jagdgeschichten“, „Pirates oft he Caribbean“ und „Lima Express“ zeigten ihr musikalisches Können als Spielleuteorchester. Mit einem „China Marsch“ erinnerten sie mit Asiatischen Harmonien und Klängen sowie Erinnerungsfotos auf der Leinwand an ihren Auftritt in Shanghai und zauberten so einen weiteren Sternschnuppenmoment.
Als Gesang
ssolistin berührte Yvonne Herrmann die Zuschauer mit ihrer Stimme und wurde von Marco Wolf am Klavier begleitet und löste mit den Stücken „Ich gehör nur mir“ aus dem Musical Elisabeth und „You raise me up“ romantische Gefühle bei den Anwesenden aus.
Den Abend schlossen die Musiker gemeinsam nach zwei Zugaben mit dem Werk „Highland Cathedral“ im wuchtigen Orchestersound und berührten so noch einmal das euphorische Publikum.
Bericht: Silke Johanni
Bilder: Chantal Braun

n kleinen Einblick in die Probenarbeit gewährte der Jugendzug des Vereins bei einer kurzen öffentlichen Probeneinheit. Hier wurde an einem Stück gearbeitet, das im Anschluss auch sofort dem Publikum präsentiert wurde. Währenddessen erhielten die Zuschauer auch einige Informationen über die Ausbildungsverlauf bei den Hofheimer Spielleuten bevor der Programmpunkt mit dem Frankenlied geschlossen wurde, bei dem die Zuschauer kräftig mit sangen.


Die Hofheimer Spielleute zählen momentan 70 aktive Spielleute, wovon noch 16 in Ausbildung sind. 35% aller Musiker sind jünger als 27 Jahre und sichern die Zukunft des Vereins, worauf Werner besonders stolz ist.