Mit der Rhythmusreise die Welt der Musik entdecken
„Willkommen auf der Rhythmusreise!“ heißt es derzeit jeden Mittwoch im Probenraum des Fanfaren- und Spielmannszugs Hofheim. Und schon nach wenigen Minuten schallt es durch den Raum: „Pizza, Eis, Schokolade!“ Was zunächst nach einer Bestellung in der Eisdiele klingt, ist in Wirklichkeit die kreative Methode, mit der Kinder und Erwachsene spielerisch ihre ersten Rhythmen lernen.
Mit diesem modernen Ausbildungskonzept ist der Schnupperkurs des Fanfaren- und Spielmannszugs erfolgreich gestartet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entdecken die Welt der Musik auf spielerische Weise und sammeln erste Erfahrungen an der Spielmannsflöte, der Fanfare, der Trommel oder beim Fahnenschwingen. Dabei stehen nicht trockene Theorie, sondern gemeinsames Erleben, Ausprobieren und Musizieren im Mittelpunkt.

Die Begeisterung ist bereits nach den ersten Unterrichtsstunden deutlich spürbar. Mit viel Freude, Eifer und Neugier werden Rhythmen geklatscht, erste Töne gespielt und neue Bewegungsabläufe erlernt. Die ersten Erfolgserlebnisse lassen nicht lange auf sich warten und motivieren die Teilnehmenden zusätzlich.
Wer den Start verpasst hat, hat weiterhin die Möglichkeit, während der Sommerferien unverbindlich in den Schnupperkurs einzusteigen. Die Schnupperstunden finden jeden Mittwoch von 17:30 bis 18:30 Uhr im Probenraum des Fanfaren- und Spielmannszugs Hofheim in der Oberen Torstraße 7 statt.
Ab Mitte September beginnt anschließend der reguläre Ausbildungskurs. Auch hierfür sind in den Bereichen Spielmannsflöte, Fanfare, Trommel und Fahnenschwingen noch einige Plätze frei.
Interessierte Kinder ab der 2. Klasse sind herzlich eingeladen, Teil der musikalischen Gemeinschaft zu werden und gemeinsam auf Rhythmusreise zu gehen. Für Erwachsene besteht ebenfalls die Möglichkeit, ein Instrument oder das Fahnenschwingen zu erlernen. Weitere Informationen und Anmeldungen sind bei Silke Johanni unter ausbildung@spielmannszug-hofheim.com erhältlich.
Bericht: Silke Johanni
Foto: Dominic Johanni

Im Proberaum des Vereins erwartete die Teilnehmer eine spannende Entdeckungsreise durch die vielfältige Instrumentenwelt. Von der Triangel über Stabspiele bis hin zu verschiedenen Trommeln konnten große und kleine Gäste das Schlaginstrumentarium hautnah kennenlernen. Besonders beliebt war die Station der Fanfaren: Hier durften Kinder selbst eine Fanfare zusammenbauen und deren eindrucksvollen Klang erleben. Auch die Spielmannsflöten sorgten für Begeisterung – die Teilnehmer erfuhren nicht nur, wie Melodien entstehen, sondern auch, wie sich Töne durch unterschiedliche Rohrlängen verändern. Abgerundet wurde die Klang-Safari durch die Fahnenschwinger, die mit eindrucksvollen Würfen und Figuren faszinierende Einblicke in ihre Kunst boten.
Der Vereinsvorsitzende Manuel Gumpert zeigte sich hochzufrieden mit der Veranstaltung und blickt optimistisch in die Zukunft: „Die große Resonanz bestätigt uns in unserer Arbeit und motiviert uns, weiterhin neue Wege zu gehen, um Menschen für die Musik zu begeistern.“





Brehm legten an diesem Wochenende ihre Musikerleistungsprüfung D1 – Bronze ab. Sie stellten sich souverän ihren Prüfern und bewiesen ihr Können auf der Spielmannsflöte. Sie spielten die vorbereiteten Stücke und Tonleitern vor und achteten dabei akribisch auf die Dynamik, Artikulation, Intonation und Ausdruck. Einige Wochen zuvor legten die Prüflinge bereits ihre Theorieprüfung erfolgreich ab. Am Ende konnten sie aufatmen und hielten ihre Urkunden und Abzeichen Freudestrahlend in den Händen.
Paulina Gumpert legte ein paar Wochen später auf der Fanfare ihre D2- Silber Prüfung ab und überzeugte in der Praxis ihre Prüfer mit der Note 1,0. Sie musste sich unter anderem der Herausforderung stellen, neben den vorbereiteten Stücken und Intervallen sowie Naturtonreihe auch ein unbekanntes Stück vorzutragen, was sie alles mit Bravour meisterte.
Bei Sonnenschein und angenehmen Frühlingstemperaturen traf sich der Fanfaren- und Spielmannszug Hofheim auch in diesem Jahr zu einem intensiven Marschlehrgang.
Wieder mit dabei- Dieter Buschau, stellvertretender Musikdirektor für Spielleute beim Bund Deutscher Musikverbände (BDMV) zuständig für Marsch und Show.
Auch die Fahnenschwinger erhielten wertvolle Unterstützung: Pascal und Paul von der
Alvei“ von Dr. Christian Bäuml. Das Stück soll das Leben auf der Burg hörbar machen und ist von der Bettenburg, dem Wahrzeichen der Haßberge, inspiriert. Auch das zweite Stück, „Der Schatz des Leprechaun“ von Christoph Ahlemeyer, das der irischen Legende des kleinen Trolls gewidmet ist, der am Ende des Regenbogens mit seinem Goldschatz sitzt, hat noch einige Herausforderungen gebracht. Vielleicht versteckt er sich ja auch im Landschaftsgarten der Bettenburg.
Nach einem gemeinsamen Frühstück am Sonntag widmeten sich die älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Abschlussprobe. Mit viel Motivation und neuem Input sind die Mädchen und Jungen nun für die letzte Phase der Vorbereitung bereit.