Wir erweitern unser Ausbildungsangebot – Blockflötenkurse starten im Oktober

Neue Blockflötenklassen starten im Oktober – Infoabend am 24. September

Der Fanfaren- und Spielmannszug Hofheim erweitert sein Ausbildungsangebot und bietet ab Oktober 2026 erstmals Blockflötenklassen an. Mit dem neuen Angebot möchte der Verein bereits jüngeren Kindern einen spielerischen Einstieg in die Welt der Musik ermöglichen und gleichzeitig an bereits vorhandene musikalische Erfahrungen anknüpfen.

Das Besondere: Es werden zwei unterschiedliche Blockflötengruppen angeboten.

Eine Gruppe richtet sich an Vorschulkinder und Erstklässler, die das Blockflötenspiel neu erlernen möchten. Hier können die Kinder ohne Vorkenntnisse starten und gemeinsam erste Töne, Noten und musikalische Grundlagen entdecken.

Die zweite Gruppe ist speziell für Kinder gedacht, die bereits etwa ein Jahr Blockflötenunterricht – beispielsweise im Kindergarten – besucht haben. Sie können auf ihren bisherigen Kenntnissen aufbauen und ihre musikalische Entwicklung fortsetzen, ohne noch einmal von vorne beginnen zu müssen.

Der Unterricht findet bewusst in kleinen Gruppen statt. So bleibt genügend Raum, um auf die unterschiedlichen Voraussetzungen und das Lerntempo der einzelnen Kinder einzugehen.

Katrin freut sich auf die neuen Blockflötenkurse

Geleitet werden die neuen Blockflötenklassen von der neuen Ausbilderin Katrin Metzger. Dabei soll von Anfang an vor allem eines im Mittelpunkt stehen: die Freude am gemeinsamen Musizieren. Mit kindgerechten Unterrichtsmaterialien, dem Unterrichtswerk „Flötenlilli“, der kleinen Lilli als Begleiterin und einer Belohnungsschatzkiste wird das Erlernen der Blockflöte spielerisch gestaltet. Kleine Fortschritte werden sichtbar gemacht und Erfolgserlebnisse dürfen dabei natürlich gefeiert werden.

Für die Spielleute ist die Blockflötenausbildung jedoch mehr als das Erlernen eines Instruments. Die Kinder sollen Musik von Anfang an als gemeinsames Erlebnis kennenlernen. Denn aus den ersten Tönen können mit der Zeit gemeinsame musikalische Erlebnisse, neue Freundschaften und vielleicht sogar eine langjährige Begeisterung für die Musik und die Gemeinschaft im Verein entstehen.

Alle interessierten Eltern sind herzlich zum Infoabend am Donnerstag, 24. September 2026, um 17:30 Uhr in den Proberaum des Fanfaren- und Spielmannszugs Hofheim, Obere Torstraße 7, eingeladen. Dort werden die beiden Gruppen, das Unterrichtskonzept und der Ablauf vorgestellt. Außerdem besteht die Gelegenheit, Katrin kennenzulernen und offene Fragen rund um die neue Blockflötenausbildung zu klären. Anmeldungen sind bereits jetzt schon unter ausbildung@spielmannszug-hofheim.com möglich.

Da der Unterricht in kleinen Gruppen stattfindet, ist die Teilnehmerzahl begrenzt.

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Bericht: Silke Johanni
Foto: Dominic Johanni

Hofheimer Spielleute machen Musik zum Abenteuer

Mit der Rhythmusreise die Welt der Musik entdecken

„Willkommen auf der Rhythmusreise!“ heißt es derzeit jeden Mittwoch im Probenraum des Fanfaren- und Spielmannszugs Hofheim. Und schon nach wenigen Minuten schallt es durch den Raum: „Pizza, Eis, Schokolade!“ Was zunächst nach einer Bestellung in der Eisdiele klingt, ist in Wirklichkeit die kreative Methode, mit der Kinder und Erwachsene spielerisch ihre ersten Rhythmen lernen.

Mit diesem modernen Ausbildungskonzept ist der Schnupperkurs des Fanfaren- und Spielmannszugs erfolgreich gestartet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entdecken die Welt der Musik auf spielerische Weise und sammeln erste Erfahrungen an der Spielmannsflöte, der Fanfare, der Trommel oder beim Fahnenschwingen. Dabei stehen nicht trockene Theorie, sondern gemeinsames Erleben, Ausprobieren und Musizieren im Mittelpunkt.

Milena, Ella, Jayden, Karina, Max, Anton, Lea und Lara sind begeistert in den Schnupperkurs 2026 gestartet. Es fehlen Claudia und Sabrina.

Die Begeisterung ist bereits nach den ersten Unterrichtsstunden deutlich spürbar. Mit viel Freude, Eifer und Neugier werden Rhythmen geklatscht, erste Töne gespielt und neue Bewegungsabläufe erlernt. Die ersten Erfolgserlebnisse lassen nicht lange auf sich warten und motivieren die Teilnehmenden zusätzlich.

Wer den Start verpasst hat, hat weiterhin die Möglichkeit, während der Sommerferien unverbindlich in den Schnupperkurs einzusteigen. Die Schnupperstunden finden jeden Mittwoch von 17:30 bis 18:30 Uhr im Probenraum des Fanfaren- und Spielmannszugs Hofheim in der Oberen Torstraße 7 statt.

Ab Mitte September beginnt anschließend der reguläre Ausbildungskurs. Auch hierfür sind in den Bereichen Spielmannsflöte, Fanfare, Trommel und Fahnenschwingen noch einige Plätze frei.

Interessierte Kinder ab der 2. Klasse sind herzlich eingeladen, Teil der musikalischen Gemeinschaft zu werden und gemeinsam auf Rhythmusreise zu gehen. Für Erwachsene besteht ebenfalls die Möglichkeit, ein Instrument oder das Fahnenschwingen zu erlernen. Weitere Informationen und Anmeldungen sind bei Silke Johanni unter ausbildung@spielmannszug-hofheim.com erhältlich.

Bericht: Silke Johanni
Foto: Dominic Johanni

Klang-Safari begeistert Besucher – Tag der offenen Tür ein voller Erfolg

Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung öffnete der Fanfaren- und Spielmannszug Hofheim am vergangenen Wochenende seine Türen und lud zur außergewöhnlichen „Klang-Safari“ ein. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, einen lebendigen Einblick in die Welt der Spielleutemusik zu erhalten – mit großem Erfolg.

Im Proberaum des Vereins erwartete die Teilnehmer eine spannende Entdeckungsreise durch die vielfältige Instrumentenwelt. Von der Triangel über Stabspiele bis hin zu verschiedenen Trommeln konnten große und kleine Gäste das Schlaginstrumentarium hautnah kennenlernen. Besonders beliebt war die Station der Fanfaren: Hier durften Kinder selbst eine Fanfare zusammenbauen und deren eindrucksvollen Klang erleben. Auch die Spielmannsflöten sorgten für Begeisterung – die Teilnehmer erfuhren nicht nur, wie Melodien entstehen, sondern auch, wie sich Töne durch unterschiedliche Rohrlängen verändern. Abgerundet wurde die Klang-Safari durch die Fahnenschwinger, die mit eindrucksvollen Würfen und Figuren faszinierende Einblicke in ihre Kunst boten.

Ein besonderes Highlight: Alle Besucher konnten die Instrumente selbst ausprobieren und so eigene Klangerfahrungen sammeln. Zum Abschluss der erfolgreichen „Expedition“ erhielten die Teilnehmer eine Urkunde als Erinnerung an ihre musikalische Reise.

Auch musikalisch hatte der Tag der offenen Tür einiges zu bieten. Zur Eröffnung begeisterte der Fanfarenzug mit kraftvollen heraldischen Klängen. Der Jugendzug präsentierte sich vor voll besetzten Plätzen in Bestform und entführte das Publikum mit einem Stück in die „Serengeti“. Die Fahnenschwinger zogen die Zuschauer erneut in ihren Bann, bevor der Hauptzug mit einem abwechslungsreichen Finale überzeugte. Neben traditionellen Marschklängen sorgte insbesondere das Werk „African Sounds“ für Begeisterung und zeigte die große Bandbreite moderner Spielleutemusik.

Der Vereinsvorsitzende Manuel Gumpert zeigte sich hochzufrieden mit der Veranstaltung und blickt optimistisch in die Zukunft: „Die große Resonanz bestätigt uns in unserer Arbeit und motiviert uns, weiterhin neue Wege zu gehen, um Menschen für die Musik zu begeistern.“

Neue Ausbildungskurse starten im Juli

Für alle, die selbst Teil dieser musikalischen Gemeinschaft werden möchten, bietet der Verein ab Juli neue Ausbildungskurse an. Sowohl Kinder als auch Erwachsene können die Instrumente Spielmannsflöte, Fanfare, Schlagwerk (Trommel), Lyra (Mallets) sowie das Fahnenschwingen erlernen – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich vorab beim Info- und Anmeldeabend am 20. Mai 2026 um 18:00 Uhr in den Vereinsräumen in der Oberen Torstraße 7 in Hofheim zu informieren. Dort gibt es Einblicke in die Ausbildung und das Vereinsleben. Im Anschluss besteht zudem die Möglichkeit, die Instrumente selbst auszuprobieren.

Für eine bessere Planung wird um Voranmeldung gebeten. Weitere Informationen und Anmeldung bei: E-Mail: silke.johanni@spielmannszug-hofheim.com

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Bericht: Silke Johanni

Bilder: Jessica Dümpert  

Erfolgreiche Spielleute beim POWWOW der Spielleute

Spiel – Spaß – Action – Musik und Leistungsprüfungen

Freizeitspaß und Musikerleistungsprüfungen – das haben sich 10 junge Spielleute aus Hofheim nicht entgehen lassen. Gemeinsam mit 50 Teilnehmern von Spielmannszügen aus Nordbayern verbrachten sie ein Wochenende im Freizeitheim Oschau zum POWWOW der Spielleute.


Ein buntes musikalisches Programm wurde hier vom Nordbayerischen Musikbund für die Kinder und Jugendlichen geboten. In mehreren Probeneinheiten erarbeiteten sie sich ein Konzertprogramm und durften bei einer Challenge mehrere musikalische Aufgaben lösen – u.a. sollten sie gemeinsam selbstständig ein Stück einstudieren.

Für zwei Hofheimer hieß es am Samstagmorgen höchste Konzentration. Matilda Metzger und Mia Brehm legten an diesem Wochenende ihre Musikerleistungsprüfung D1 – Bronze ab. Sie stellten sich souverän ihren Prüfern und bewiesen ihr Können auf der Spielmannsflöte. Sie spielten die vorbereiteten Stücke und Tonleitern vor und achteten dabei akribisch auf die Dynamik, Artikulation, Intonation und Ausdruck. Einige Wochen zuvor legten die Prüflinge bereits ihre Theorieprüfung erfolgreich ab. Am Ende konnten sie aufatmen und hielten ihre Urkunden und Abzeichen Freudestrahlend in den Händen.

Paulina Gumpert legte ein paar Wochen später auf der Fanfare ihre D2- Silber Prüfung ab und überzeugte in der Praxis ihre Prüfer mit der Note 1,0. Sie musste sich unter anderem der Herausforderung stellen, neben den vorbereiteten Stücken und Intervallen sowie Naturtonreihe auch ein unbekanntes Stück vorzutragen, was sie alles mit Bravour meisterte.
Am Samstagabend feierten alle eine große Party mit Discomusik und Cocktails. Auch außermusikalisch fanden die Hofheimer Spielleute schnell Anschluss und konnten auch ihre Freundschaften zu den anderen Musikern vertiefen.

Das Wochenende wurde mit einem gemeinsamen Konzert für die Eltern abgeschlossen, bei dem die erarbeiteten Werke unter der Leitung von Christoph Ahlemeyer (Spielleutebeauftragter im NBMB) präsentierten und alle Prüflinge ihre Urkunden zur bestandenen Prüfung überreicht bekamen.

Bericht: Silke Johanni
Fotos: Manuel Gumpert, Dominic und Silke Johanni  

Jugendzug auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft

„Wir fahren nach Ulm!“ war der erfreute Ausruf von Vorstand Bernd Werner, nachdem sich im vergangenen Juni alle Besetzungsgruppen des Fanfaren -und

Spielmannszuges Hofheim in den jeweiligen Disziplinen für die Deutsche Meisterschaft im Rahmen des Deutschen Musikfestes in Ulm 2025 qualifiziert hatten. 

Mit dabei auch die Jugend des Vereins. In den letzten Wochen und auch in den kommenden hieß und heißt es nun proben, proben, proben. 

Am vergangenen Wochenende trafen sich die knapp 20 Nachwuchsmusikerinnen -und musiker zu einem dreitägigen Probewochenende im Probenheim des Spielmannszuges. Ziel war es, sich musikalisch wie auch als Team auf die bevorstehende Zeit vorzubereiten.

Eines der Highlights des anstehenden Wettbewerbsprogramm ist die Auftragskomposition „Burgus Alvei“ von Dr. Christian Bäuml. Das Stück soll das Leben auf der Burg hörbar machen und ist von der Bettenburg, dem Wahrzeichen der Haßberge, inspiriert. Auch das zweite Stück, „Der Schatz des Leprechaun“  von Christoph Ahlemeyer, das der irischen Legende des kleinen Trolls gewidmet ist, der am Ende des Regenbogens mit seinem Goldschatz sitzt, hat noch einige Herausforderungen gebracht. Vielleicht versteckt er sich ja auch im Landschaftsgarten der Bettenburg.

Neben den intensiven Proben legte die Jugendvertretung großen Wert auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Am ersten Abend definierten die jungen Musikerinnen und Musiker Ziele für die kommende Zeit, während der zweite Abend, an dem auch der jüngste Nachwuchs mal Teil eines solchen Probewochenendes werden durfte, mit einer unterhaltsamen Spielshow, endete. 

Nach einem gemeinsamen Frühstück am Sonntag widmeten sich die älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Abschlussprobe. Mit viel Motivation und neuem Input sind die Mädchen und Jungen nun für die letzte Phase der Vorbereitung bereit.

Bericht: Amelie Werner
Bild: Dominic Johanni

Wir sind die NEUEN

Gleich 12 neue Musiker und 4 Fahnenschwinger haben sich heuer bei den Spielleuten angemeldet.

Bei den Schnupperproben über die Sommerferien haben sich die neuen Spielleute kennengelernt und sind bereits zu einer tollen Gruppe zusammen gewachsen sowie die ersten Schritte auf ihrem Instrument bzw. an der Fahne gemacht. Nach den Schnupperproben  startet der Nachwuchs mit seinen Ausbilder voll durch.

Wir wünschen euch alles Gute und viel Spaß bei den Spielleuten.

 

100 Entchen reisen von der Serengeti nach Irland

100 Entchen reisen von der Serengeti nach Irland
Probenwochenende der Jugend im Fanfaren- und Spielmannszug Hofheim

Die Jugendvertretung der Hofheimer Spielleute organisierte für den Jugendzug ein eigenes Probenwochenende, um sich auf das bevorstehende Wertungsspiel in Hofheim vorzubereiten.

Mit den Werken „Serengeti“ und „Der Schatz des Leprechaun“ von Christoph Ahlemeyer wollen sich die jungen Spielleute im Wertungsspiel am 08.06.2024 beweisen und zur Deutschen Meisterschaft der Spielleute qualifizieren.

Die hochmotivierten Musiker begannen am Freitagabend ihre musikalische Reise in der Serengeti und lassen diese musikalisch erklingen. Besonders gespannt sind die Musiker auf das neue Stück „der Schatz des Leprechaun“ im irischen Stil, welches extra nach ihren Bedürfnissen komponiert wurde, welches sie auch noch am Abend anspielten. Auf der Reise von der Serengeti nach Irland wurden die Spielleute von 100 Mini-Entchen begleitet, welche sich im Proberaum versteckten und gefunden werden wollten.

Eine Olympiade mit unterschiedlichen Spielen wie Tic Tac Toe und verschiedenen Geschicklichkeitsspielen schweißte die jungen Musiker zusammen. Den Abend ließen sie mit einer DVD, Bastelaktion oder einer Runde Werwolf ausklingen, bevor alle im Proberaum übernachteten.

In den Registerproben erarbeiteten die Musiker die beiden Wertungsstücke und gingen gezielt auf die Schwierigkeiten ein. In Serengeti ging es bereits um den Feinschliff und Ausbessern von kleinen Fehlern. Das neue Stück dagegen forderte etwas mehr Konzentration, da es für die meisten Musiker die ersten Berührungen mit einem 6/8 Takt waren. Doch die ersten Schwierigkeiten waren schnell überwunden, sodass man hier schnell den irischen Charakter erkennen konnte.

Um die Proben aufzulockern, hat sich die Jugendleitung ein gelungenes Konzept einfallen lassen. Mit einem Gongschlag unterbrachen sie die Probenarbeit für unterschiedliche „Minispiele“. Neben der Suche nach den 100 Entchen mussten sie z.B. in einem Staffellauf eine Tonleiter legen oder einen Rhythmus erkennen.

Nachmittags fügte Dirigentin Silke Johanni die einzelnen Register wieder zusammen und feilte am gemeinsamen Spiel sowie Klangbalance und -qualität. Bald schon konnte man die Wanderung der Tiere der „Serengeti“ sowie einen Löwenangriff hören. Auch „Der Schatz des Leprechaun“ entpuppte sich als kleiner Ohrwurm und man konnte den Kobold über den Regenbogen tanzen hören.

Die Premiere der beiden Wertungsstücke soll bereits am musikalischen Familiennachmittag der Spielleute am 05.05.2024 stattfinden. Bis dahin werden die jungen Musiker noch an den Feinheiten arbeiten und fiebern schon aufgeregt auf die beiden Auftritte hin.

Bericht: Silke Johanni

Bilder: Silke Johanni, Dominic Johanni, Jessica Dümpert  

 

 

Hofheimer Spielleute starten 2024 durch

An der Versammlung der Spielleute freute sich Vorsitzender Bernd Werner über einen vollen Saal und blickte auf positive und negative Aspekte des vergangenen Jahres zurück. Es sei ein Spagat für die musikalische Leitung sowie die Jugendzugleitung, das richtige Maß für jeden Musiker zu finden. Dem Verein gehören aktuell 81 Spielleute an, von denen sich noch 20 in Ausbildung befinden. Werner dankte auch den Spielleuten für ihren Proben- und Auftrittsbesuch. Besonders lobend hob er Tobias Nicklaus hervor, der im letzten Jahr 100% Probenbeteiligung vorwies. Auch der Kassier verbuchte ein erfolgreiches Jahr 2023 und sieht der Planung für eine neue Uniform in 10 Jahren positiv entgegen.

Der Bericht der Ausbildungskoordinatorin Silke Johanni lässt ebenfalls positiv in die Zukunft blicken. Aktuell besteht der Jugendzug aus 20 Spielleuten von denen im letzten Jahr Felicitas Daschner und Sofia D1 (Bronze) und Amelie Werner die D2 (Silber) Prüfung erfolgreich abgelegt haben. Der große Auftritt in Grafenrheinfeld war nur ein weiteres Highlight der jungen Musiker im letzten Jahr. Auch heuer warten wieder einige tolle Auftritte.

Toni Urbanski blickte aus Sicht der musikalischen Leitung auf das durchwachsene vergangene Jahr zurück und gibt bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die kommende Saison, die einiges zu bieten hat – angefangen von einem Probenwochenende in der Bayer. Musikakademie in Hammelburg.

Der zweite Vorsitzende Manuel Gumpert blickt gemeinsam mit den Spielleuten auf den Terminplan 2024. Es warten viele schöne Auftritte auf die Musiker. So ist vom Probenwochenende über Marschworkshop und regionale Musikfeste alles dabei. Ein Highlight ist in diesem Jahr wieder der Auftritt beim Pfifferdaj in Ribeaubillé.

Am 08.06. werden die Hofheimer auch Ausrichter einer Qualifikationsveranstaltung zur Deutschen Meisterschaft der Spielleute sein. Hier werden sie auch mit ihrem Haupt- und Jugendzug selbst antreten, um sich ein Ticket zu sichern.

In diesem Jahr starten die Spielleute auch wieder eine Nachwuchskampagne sowie einen neuen Anfängerkurs für Interessierte. Hier sind nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene willkommen. Insbesondere sind aktuell die Positionen an der großen Trommel und Becken, sowie Fahnenschwinger vakant. Interessierte können sich gerne direkt beim Vorstand oder unter ausbildung@spielmannszug-hofheim.com melden.

Bericht: Silke Johanni

Ehrungen zum Jahresabschluss bei den Spielleuten

Traditionell feierten die Hofheimer Spielleute ihren Jahresabschluss im Pfarrheim. Zu Gast war in diesem Jahr auch der künftige Bürgermeister Alexander Bergmann, der den Fanfaren- und Spielmannszug Hofheim als aktivsten Verein im Stadtgebiet sehr schätzt und auf eine gute Zusammenarbeit in der Zukunft hofft.

Der Vorsitzende Bernd Werner sieht trotz einem schweren Jahr der Abschiede von Menschen, die diesen Verein prägten, in eine positive Zukunft seiner Musiker. Die vielen musikalischen Auftritte und im vergangenem Jahr sowie der neu gewonnene Nachwuchs stimmen ihn positiv.

Im Jugendzug haben neun neue Nachwuchsmusiker ihren 1. Auftritt

Die feierliche Veranstaltung umrahmten die Spielleute selbst mit vielen musikalischen Beiträgen. So gaben die Fanfaren, der Spielmannszug und ein Blechbläserensemble moderne und traditionelle Werke zum Besten. Auch der Jugendzug präsentierte sich von seiner besten Seite und viele neue Spielleute, die im Sommer erst ihre Ausbildung begonnen haben, durften bereits ihren ersten Auftritt spielen und zeigen, was sie bereits gelernt haben.

Susanne Bravo und Bernhard Streck blickten mit einer aufheiternden Fotoshow auf die vergangenen beiden Jahre zurück und brachten viele schöne Erinnerungen wieder zum Vorschein.

Ebenso fanden an dieser Feier die Ehrungen der aktiven Spielleute statt. Die grüne Vereinsnadel für ihren ersten Auftritt in Uniform verliehen die Spielleute an Magdalena Werner, Paulina Gumpert, Marie Klebrig, Finn Höfler, Paul Krines, Robin Daschner, Jan Habenstein, Nadine Gumpert, Kirstin Habenstein und Florian Brehm.

Die Vorsitzenden der Spielleute sowie die Kreisjugendleiterin der Nordbayerischen Bläserjugend (Mirjam Pratsch) ehrten folgende Spielleute für ihre langjährige aktive Mitgliedschaft im Verein und im Nordbayerischen Musikbund (NBMB). Für 10 Jahre erhielten Ivana Pendic, Lena Müller und Tobias Nicklaus die bronzene Nadel von Verein und Verband. Das silberne Abzeichen wurde an Marie-Christin Schmidt, Nadine Kneuer und Toni Urbanski für 20 Jahre überreicht. Martina Werner und Christian Sennfelder wurden mit der goldenen Vereinsnadel für 25 Jahre geehrt. Mit 30 Jahren aktiver Mitgliedschaft wurden Carolin Gräf, Walter Saal und Michale Lemmer zu Ehrenspielleuten ernannt und erhielten das große bronzene Vereinsabzeichen sowie das goldene Abzeichen vom NBMB. Das große silberne Vereinsabzeichen sowie die goldene Ehrennadel vom NBMB durfte Monika Hegenbart für 40 Jahre in Empfang nehmen. Des Weiteren erhielten Susanne Bravo für 10 Jahre die bronzene Nadel und Thomas Höche für 50 Jahre aktiven Musizierens die goldene Ehrennadel des NBMB.

Geehrte Spielleute
neue aktive Spielleute erhalten grüne Vereinsnadel für ihren ersten Auftritt in Uniform

Bericht: Silke Johanni

Bild: Dominic Johanni