33 Jahre. Ein Lebenswerk. Herzblut. Spielleute.

Mit lang anhaltendem Applaus verabschiedete der Fanfaren- und Spielmannszug Hofheim seinen Vorsitzenden Bernd Werner nach 33 Jahren aus dem Amt und ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden. Es war mehr als ein Abschied – es war die Würdigung eines Lebenswerks.

In seiner Rede erinnerte er an das Jahr 1992, als er als Stellvertreter begann – in einer Zeit, in der Mobiltelefone „so groß wie ein Mauerstein“ waren und Informationen über das Festnetz liefen. Was als Engagement begann, wurde zu einer Ära voller Ideen, Tatkraft und Verlässlichkeit. Aus Verantwortung wuchs eine prägende Kraft für Generationen.

Mit Weitblick und ruhiger Hand führte Werner den Verein durch gesellschaftliche und strukturelle Veränderungen, ohne dessen Herz zu verlieren: den Rhythmus, das Miteinander, die Leidenschaft für die Spielleutemusik. 2001 erfolgte die Eintragung als gemeinnütziger Verein – ein Meilenstein für die Zukunft. Tage der offenen Tür, Schulprojekte und die Gründung eines Jugendzuges sicherten früh den Nachwuchs. Diese Initiativen hätten dem Verein, wie er selbst sagte, „ziemlich den Arsch gerettet“.

Auch musikalisch setzte er Maßstäbe: Als erster Spielmannszug seit dem Zweiten Weltkrieg zog Hofheim mit klingendem Spiel durch das Brandenburger Tor. Internationale Festivals, große Musikfeste und der Heimatpreis Bayern als erster Spielmannszug folgten. 617 dokumentierte Auftritte seit 1992 stehen für außergewöhnliche Präsenz – und für unzählige Proben, Organisation und Verantwortung im Hintergrund.

Doch nachhaltiger als Zahlen bleibt der Geist, den er verkörperte: Teamgeist, Zusammenhalt, Respekt. Nie stellte er sich ins Zentrum, sondern verstand sich als „Hüter einer Idee auf Zeit“.

Mit bewegenden Worten nahm er Abschied aus der ersten Reihe: Nach vielen „Dacapos“ sei nun das „Fine“ gekommen – doch er bleibe als Musiker in der letzten Reihe.

Mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden ehrt der Verein nicht nur eine außergewöhnliche Amtszeit, sondern einen Menschen, der geprägt, gefördert und verbunden hat. Sein Takt wird weiterklingen – im Gleichschritt der Trommeln, im Klang der Fanfaren und Flöten und im starken Gemeinschaftsgefühl des Fanfaren- und Spielmannszuges Hofheim.
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Bericht: Silke Johanni
Foto: Dominic Johanni

Jugendversammlung mit Neuwahlen

Bevor der Hauptzug des Fanfaren- und Spielmannszuges Hofheim seine Jahreshauptversammlung abhielt, kam zunächst die Vereinsjugend zu ihrem jährlichen Treffen zusammen. In fast vollständiger Runde ließ die Jugendvertretung das vergangene Jahr 2025 Revue passieren, das erneut auch von außermusikalischen Aktivitäten geprägt war.
Schon vor Beginn des offiziellen Teils wurde kreativ auf die Jugendaktionen zurückgeblickt: Einige Jugendliche trafen sich, um die Veranstaltungen des Jahres auf einem Plakat auch visuell festzuhalten.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt waren die turnusmäßigen Neuwahlen der Jugendvertretung. Sieben junge Spielleute stellten sich zur Wahl.
Für die kommenden zwei Jahre setzt sich das neue Gremium aus Jessica Dümpert, Maximilian und Paulina Gumpert sowie Magdalena und Amelie Werner zusammen. Das neu gewählte Team blickt motiviert auf die anstehende gemeinsame Arbeit und freut sich auf viele schöne Aktionen im folgenden Jahr.
Nach einem Ausblick auf die anstehenden Termine und dem gemeinsamen Sammeln neuer Ideen wurde die Versammlung geschlossen. Bei Pizzabrötchen nutzten die Jugendlichen anschließend die Gelegenheit, um sich auszutauschen.

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Bericht: Amelie Werner

Bild: Dominic Johanni

Jugendvertretung 2026

Fanfaren- und Spielmannszug Hofheim unter neuer Führung

Die Jahreshauptversammlung der Hofheimer Spielleute war gut besucht und geprägt von Rückblick, Ehrungen und einem bedeutenden Führungswechsel. Vorsitzender Bernd Werner würdigte ein äußerst erfolgreiches Jahr mit starken Ergebnissen bei den Deutschen und Bayerischen Meisterschaften von Haupt- und Jugendzug. Sein Dank galt allen Aktiven für die geschlossene Mannschaftsleistung. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung der Nachwuchsarbeit und die Integration junger Spielleute. Positiv wurde auch die neue Schneiderin der Uniformen erwähnt.

Kassier Michael Hümpfner berichtete von soliden Finanzen und hob die Investitionen in Fortbildungen hervor. Die musikalischen Leiter Toni Urbanski und Silke Johanni unterstrichen ebenfalls die guten Erfolge und appellierten an Zuverlässigkeit bei Proben und Auftritten, um das hohe Niveau zu halten und zu verbessern. Johanni erläuterte zudem den großen Mehrwert des Jugendzuges. Erfolgreiche Leistungsprüfungen legten Mia Brehm und Matilda Metzger (Bronze) sowie Paulina Gumpert mit Bestnote in Silber ab.

Für 2026 sind ein Probenwochenende in der Musikakademie Hammelburg, zahlreiche Umzüge, Konzerte, eine Serenade bei der Heimatkapelle Michelau, ein Besuch bei den befreundeten „MUSAS“ in Seevetal sowie ein Tag der offenen Tür am 26.4.26 geplant. Ein neuer Ausbildungskurs startet im Sommer.

Für langjährige Treue wurden Hannelore Hellfeier (40 Jahre Gesamtmitgliedschaft) und Andreas Vogel (40 Jahre aktiv) ausgezeichnet. Emotionaler Höhepunkt war die Abschiedsrede von Bernd Werner, der nach 34 Jahren im Vorstand Standing Ovations erhielt. Bürgermeister Alexander Bergmann und Marco Wolf würdigten ebenfalls seine Verdienste, bevor sein Nachfolger Manuel Gumpert ihn zum Ehrenvorsitzenden ernannte.

Die neue Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Manuel Gumpert, stellv. Vorsitzender Wilhelm Ehrlinger, Schriftführerin Selina Hauck, Kassier Michael Hümpfner, Organisator für interne Veranstaltungen Thomas Nicklaus, Beauftragter für Uniformen, Technik und Instrumente Michael Lemmer, Beisitzer, Katharina Pendic, Andreas Barth, Carolin Imhof, Kassenprüfer Christine Werner und Henning Thunrey.

Zum Abschluss wünschte er sich, die Erfolgsgeschichte der Spielleute gemeinsam fortzuschreiben.

Neue Führungsriege
Geehrte Spielleute: Andreas Vogel, Hannelore Hellfeier, Bernd Werner

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Bericht: Silke Johanni

Bild: Chantal Braun, Dominic Johanni

Zwischen Tradition und Triumph – Festliche Weihnachtsfeier der Spielleute

Mit dem „Gröninger Herold“ eröffnete der Fanfarenzug die festliche Weihnachtsfeier der Spielleute. Vorsitzender Bernd Werner begrüßte die Gäste mit Stolz und Dank für die Titel bei Deutscher und Bayerischer Meisterschaft und mahnte zugleich, den Weg konsequent weiterzugehen. „Wer aber ohne Wurzeln ist, wird zum Spielball des Windes“, erinnerte er an die Bedeutung von Herkunft und Zusammenhalt. Sein Dank galt auch der Stadt Hofheim, deren Unterstützung – besonders bei der Deutschen Meisterschaft in Ulm – einen großen Motivationsschub brachte.

Stadträtin Julitta Ott, selbsternannter größter Fan, zeigte sich begeistert von der Fähigkeit des Vereins, Musiker wie Publikum gleichermaßen zu berühren. „Ihr seid der musikalische Zenit und berührt mich immer im Herzen“, betonte sie stellvertretend für den Stolz der Stadt.

Die erste Programmhälfte gestaltete der Jugendzug unter der Leitung von Silke Johanni mit Weihnachtsliedern und einem Medley aus „Die Eiskönigin“. Eine nachdenkliche weihnachtliche Lesung zum Thema „Flüchtlinge“ von Luitgart Klarmann ergänzte den ersten Teil. Ihren ersten Auftritt absolvierten Leonie Wambach, Matilda Metzger, Bianca Gräf und Martin Kell, die dafür die grüne Vereinsnadel erhielten.

Vor dem humorvollen Jahresrückblick von Susanne Bravo und Bernhard Streck erklang die „Berlin-Fanfare“ vom Fanfarenzug. Der Spielmannszug setzte unter Toni Urbanski mit „Perfect“ und „I’d Do Anything for Love“ moderne Akzente.

Die Ehrungen nahmen Bernd Werner und Manuel Gumpert gemeinsam mit Andrea Echaniz-Gerhard vom Nordbayerischen Musikbund vor. Für zehn Jahre wurden Vanessa Barth, Susanne Bravo, Maximilian Gumpert, Johanna Schmitt und Amelie Werner mit Bronze geehrt. Silber erhielten Johanna Wildanger und Dr. Jasmin Kneuer. Martina Werner wurde für 30 Jahre zur Ehrenspielfrau ernannt und für 40 Jahre mit Gold ausgezeichnet. Für 50 Jahre erhielten Alois Schunk und Sabine Werthmann die höchste Auszeichnung. „Der Spielmannszug ist meine Familie“, bedankte sich Sabine Werthmann unter großem Applaus. Dominic Johanni überreichte zudem Chantal Braun und Manuel Gumpert für sieben Jahre das Fahnenschwinger-Abzeichen in Bronze des Landesverbandes für Fahnenschwinger Baden-Würrtemberg.

Den Abschluss bildeten eine heitere Weihnachtsgeschichte von Bernd Werner über die „Jagd nach dem perfekten Weihnachtsbraten“ und traditionelle Lieder des Blechbläserensembles.

Bericht: Silke Johanni
Bild: Dominic Johanni

Geehrte beim Fanfaren- und Spielmannszug Hofheim: v.l. Bernd Werner (1. Vorsitzender), Martina Werner, Amelie Werner, Sabine Werthmann, Susanne Bravo, Johanna Schmitt, Johanna Wildanger, Bianka Gräf, Dr. Jasmin Kneuer, Vanessa Barth, Chantal Braun, Maximilian Gumpert, Leonie Wambach, Julitta Ott (3. Bürgermeisterin), Matilda Metzger, Martin Kell, Andrea Echaniz-Gerhard (NBMB), Alois Schunk, Manuel Gumpert (2. Vorsitzender)

 

 

Erfolgreiche Spielleute beim POWWOW der Spielleute

Spiel – Spaß – Action – Musik und Leistungsprüfungen

Freizeitspaß und Musikerleistungsprüfungen – das haben sich 10 junge Spielleute aus Hofheim nicht entgehen lassen. Gemeinsam mit 50 Teilnehmern von Spielmannszügen aus Nordbayern verbrachten sie ein Wochenende im Freizeitheim Oschau zum POWWOW der Spielleute.


Ein buntes musikalisches Programm wurde hier vom Nordbayerischen Musikbund für die Kinder und Jugendlichen geboten. In mehreren Probeneinheiten erarbeiteten sie sich ein Konzertprogramm und durften bei einer Challenge mehrere musikalische Aufgaben lösen – u.a. sollten sie gemeinsam selbstständig ein Stück einstudieren.

Für zwei Hofheimer hieß es am Samstagmorgen höchste Konzentration. Matilda Metzger und Mia Brehm legten an diesem Wochenende ihre Musikerleistungsprüfung D1 – Bronze ab. Sie stellten sich souverän ihren Prüfern und bewiesen ihr Können auf der Spielmannsflöte. Sie spielten die vorbereiteten Stücke und Tonleitern vor und achteten dabei akribisch auf die Dynamik, Artikulation, Intonation und Ausdruck. Einige Wochen zuvor legten die Prüflinge bereits ihre Theorieprüfung erfolgreich ab. Am Ende konnten sie aufatmen und hielten ihre Urkunden und Abzeichen Freudestrahlend in den Händen.

Paulina Gumpert legte ein paar Wochen später auf der Fanfare ihre D2- Silber Prüfung ab und überzeugte in der Praxis ihre Prüfer mit der Note 1,0. Sie musste sich unter anderem der Herausforderung stellen, neben den vorbereiteten Stücken und Intervallen sowie Naturtonreihe auch ein unbekanntes Stück vorzutragen, was sie alles mit Bravour meisterte.
Am Samstagabend feierten alle eine große Party mit Discomusik und Cocktails. Auch außermusikalisch fanden die Hofheimer Spielleute schnell Anschluss und konnten auch ihre Freundschaften zu den anderen Musikern vertiefen.

Das Wochenende wurde mit einem gemeinsamen Konzert für die Eltern abgeschlossen, bei dem die erarbeiteten Werke unter der Leitung von Christoph Ahlemeyer (Spielleutebeauftragter im NBMB) präsentierten und alle Prüflinge ihre Urkunden zur bestandenen Prüfung überreicht bekamen.

Bericht: Silke Johanni
Fotos: Manuel Gumpert, Dominic und Silke Johanni  

Schritt für Schritt Richtung Bayerische Meisterschaft

Bei Sonnenschein und angenehmen Frühlingstemperaturen traf sich der Fanfaren- und Spielmannszug Hofheim auch in diesem Jahr zu einem intensiven Marschlehrgang.
Mit Blick auf die Bayerische Meisterschaft, die im Herbst diesen Jahres in Neubrunn stattfindet, arbeitete der Verein an seiner „Musik in Bewegung“. Dort müssen die Spielleute einen vorgegebenen Parkour mit festgesetzten Elementen durchlaufen. Dieser wird dann von drei Wertungsrichtern hinsichtlich verschiedener Kriterien bewertet.

Wieder mit dabei- Dieter Buschau, stellvertretender Musikdirektor für Spielleute beim Bund Deutscher Musikverbände (BDMV) zuständig für Marsch und Show.
Hinter den Musikerinnen und Musikern liegen somit zwei Tage intensiver Übung an bekannten und neuen Elementen. Im Vordergrund standen in diesem Jahr vor allem unterschiedliche Schwenkungen und verschiedene Formen des sogenannte Countermarsch. Ziel ist es dabei durch Synchronität einen möglichst großen Effekt beim Publikum zu erreichen.

Bericht: 

Amelie Werner 

Jugendzug auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft

„Wir fahren nach Ulm!“ war der erfreute Ausruf von Vorstand Bernd Werner, nachdem sich im vergangenen Juni alle Besetzungsgruppen des Fanfaren -und

Spielmannszuges Hofheim in den jeweiligen Disziplinen für die Deutsche Meisterschaft im Rahmen des Deutschen Musikfestes in Ulm 2025 qualifiziert hatten. 

Mit dabei auch die Jugend des Vereins. In den letzten Wochen und auch in den kommenden hieß und heißt es nun proben, proben, proben. 

Am vergangenen Wochenende trafen sich die knapp 20 Nachwuchsmusikerinnen -und musiker zu einem dreitägigen Probewochenende im Probenheim des Spielmannszuges. Ziel war es, sich musikalisch wie auch als Team auf die bevorstehende Zeit vorzubereiten.

Eines der Highlights des anstehenden Wettbewerbsprogramm ist die Auftragskomposition „Burgus Alvei“ von Dr. Christian Bäuml. Das Stück soll das Leben auf der Burg hörbar machen und ist von der Bettenburg, dem Wahrzeichen der Haßberge, inspiriert. Auch das zweite Stück, „Der Schatz des Leprechaun“  von Christoph Ahlemeyer, das der irischen Legende des kleinen Trolls gewidmet ist, der am Ende des Regenbogens mit seinem Goldschatz sitzt, hat noch einige Herausforderungen gebracht. Vielleicht versteckt er sich ja auch im Landschaftsgarten der Bettenburg.

Neben den intensiven Proben legte die Jugendvertretung großen Wert auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Am ersten Abend definierten die jungen Musikerinnen und Musiker Ziele für die kommende Zeit, während der zweite Abend, an dem auch der jüngste Nachwuchs mal Teil eines solchen Probewochenendes werden durfte, mit einer unterhaltsamen Spielshow, endete. 

Nach einem gemeinsamen Frühstück am Sonntag widmeten sich die älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Abschlussprobe. Mit viel Motivation und neuem Input sind die Mädchen und Jungen nun für die letzte Phase der Vorbereitung bereit.

Bericht: Amelie Werner
Bild: Dominic Johanni

„Ich wünsche dir Zeit…“

Besinnliche Weihnachtsfeier mit Ehrungen aktiver Mitglieder bei den Hofheimer Spielleuten
Mit dem Gedicht

„Ich wünsche dir Zeit“ begrüßte der erste Vorsitzende Bernd Werner seine Spielleute im voll besetzten Pfarrheim zur besinnlichen Weihnachtsfeier nachdem der Fanfarenzug die Veranstaltung mit seinen heraldischen Klängen eröffnete. Er bezeichnete das Spielleutejahr 2024 als ein besonderes Jahr, in dem wieder Geschichte der Hofheimer Spielleute geschrieben wurde. Sein Dank ging dabei an die musikalische Leitung, die Vorstandschaft, Ausbilder, alle Musiker und Mitglieder des Vereins für das Geleistete im vergangenen Jahr. Anschließend dankte Bürgermeister Alexander Bergmann dem Verein für seine Arbeit in 2024 und drückte seine Vorfreude auf einen schönen Abend mit viel Musik und Humor aus. Die etwas andere Lesung wurde in diesem Jahr gemeinsam von Rainer Pajonk und Amelie Werner vorgetragen. Besonders freut sich Pajonk über die Qualifikation des Zuges zur Deutschen Meisterschaft in Ulm.

Die erste Hälfte des Programms wurde vom Jugendzug musikalisch umrahmt. So erklangen „Oh du fröhliche“, „Santa Claus is coming to town“ und eine „lustige Schlittenfahrt“. Ausbildungsleiterin Silke Johanni betonte, dass in diesem Jahr 16 neue Musiker und Fahnenschwinger angefangen haben und auch an diesem Tag mit auf der Bühne standen.

Auf das Jahr blickten Susanne Bravo und Bernhard Streck mit ihrer Fotoshow zurück und ließen hier nochmal einige Momente mit Witz und Charme Revue passieren. Auch die beiden Vorstände blickten nochmals auf die Highlights des Jahres zurück. Angefangen von den Qualifikationen zur Deutschen Meisterschaft im Konzert für Jugend und Erwachsene sowie im Marsch für die Erwachsenen. Für den zweiten Vorsitzenden Manuel Gumpert war es ein sehr schönes Jahr mit vielen positiven Erlebnissen. Sie blickten ebenfalls auf die gute Zusammenarbeit mit Oberstleutnant a.D. Jürgen Bereiter und seine Verdienste für den Verein zurück und dankten ihm recht herzlich dafür.

Für ihren ersten Auftritt in 2024 erhielten Finja Wohlfeil, Leon Daschner, Fabian Hesse, Petra Pradella-Schmitt und Klaus Schmitt die grüne Vereinsnadel. Auch langjährige aktive Mitglieder wurden geehrt. Für 20 Jahre erhielt Dietmar Korn die silberne Vereinsadel und für 25 Jahre bekam Ingrid Ehrlinger die goldene Vereinsnadel verliehen. Carolin Imhof, Silke Johanni und Tobias Höche wurden für 30 Jahre der Titel der Ehrenspielleute verliehen und das große Vereinsabzeichen übergeben. Auch der Nordbayerische Musikbund ehrte diese Musiker für ihr langjähriges Musizieren. Ebenso durfte Matthias Sperber (NBMB) die Spielleute Florian Brehm (10 Jahre) und Klaus Schmitt (50 Jahre) für ihr aktives Musizieren ehren. Besonders freute es ihn, Ludwig Klarmann für 70 Jahre Musizieren die Ehrennadel zu überreichen.

Im zweiten Teil erklangen vom Spielmannszug „Carol of the bells“ und „Beauty and the Beast“ und verzauberte das Publikum. Auch das Blechbläserensemble lud zum Mitsingen traditioneller Weihnachtslieder ein und schloss die feierliche Veranstaltung.
Zum Abschluss lud Bernd Werner zur Jahreshauptversammlung am 24.01.2025 ein.

Bericht: Silke Johanni
Bilder: Dominic Johanni

Wir sind die NEUEN

Gleich 12 neue Musiker und 4 Fahnenschwinger haben sich heuer bei den Spielleuten angemeldet.

Bei den Schnupperproben über die Sommerferien haben sich die neuen Spielleute kennengelernt und sind bereits zu einer tollen Gruppe zusammen gewachsen sowie die ersten Schritte auf ihrem Instrument bzw. an der Fahne gemacht. Nach den Schnupperproben  startet der Nachwuchs mit seinen Ausbilder voll durch.

Wir wünschen euch alles Gute und viel Spaß bei den Spielleuten.

 

Marschworkshop

Rhythmische Trommelschläge und flotte Marschmusik waren am vergangenen Wochenende vom Hartplatz in Hofheim zu hören. Denn die Musikerinnen und Musiker des Fanfaren- und Spielmannszuges trafen sich, um sich auf den Marschwettbewerb im Rahmen der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im Juni in Hofheim vorzubereiten. Dazu holten Sie sich prominente Unterstützung. Dieter Buschau, Stellvertretender Musikdirektor für Spielleute beim Bund Deutscher Musikverbände (BDMV) und zuständig für Marsch und Show, leitete die zweitägige Übungsveranstaltung.  

Bevor der Zug mit der Praxis auf dem Platz begann, war eine Videoanalyse von Auftritten verschiedenster Musikvereinen und Marching-Bands angesagt. Gemeinsam überlegten man dann, was den jeweiligen Gruppen besonders gut gelungen ist und wo man sich selbst noch verbessern kann. Mit diesen Bildern im Hinterkopf machten sich die Spielleute dann auf den Weg zur Umsetzung. Wetterbedingt wechselte die Truppe dafür immer wieder zwischen Hartplatz und Sporthalle.

In den zuvor gesehenen Videos wurde vor allem die Wichtigkeit des Tambourmajors deutlich, der den Zug mit Bestimmtheit anführen muss. So lag der Fokus an Tag eins vor allem bei Toni Urbanski und seiner Stellvertreterin Silke Johanni. Auch Dominic Johanni und Paul Krines probierten sich am Führen des Zuges über die unterschiedlichsten Befehle mittels Tambourstab, aus.  

Dass Details letztendlich das Gesamtbild bestimmen, wurde den Musikern unter Anderem bei der Instrumentenhaltung bewusst. Synchronität sei oberstes Gebot, so Dozent Buschau. Ein Basis-System wäre dem Zug bereits zu eigen, das er an diesem Wochenende konkretisieren wolle.

Im Fokus stand dann vor allem das Element der Schwenkung. Doch auch Punkte, wie die Verjüngung (Reduktion von Vierer- auf Zweierreihen) nahm der Verein in Angriff. Alte Kenntnisse wurden somit gefestigt, aber auch Neuerungen eingeführt, durch die das Auftreten der Gruppe verbessert wird.

Zusammen schafften die Spielleute also eine erste gute Basis, um die notwendige Punktzahl zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft 2025 in Ulm zu erreichen. Auch ein Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks kam erneut zu Besuch, um weitere Aufnahmen für einen Bericht über den Weg der Hofheimer Spielleute nach Ulm zu sammeln.

Bericht: Amelie Werner